30.01.2012
Junge Liberale gegen Bebauung auf dem Wendersplatz
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) befürchten durch den Bau eines großen Bürokomplexes auf dem Neusser Wendersplatz starke Beeinträchti-gungen für das Projekt „Masterplan - Neuss an den Rhein“.
„Schon in unserem Wahlprogramm 2009 haben wir festgehalten, dass man keine aus dem Masterplan losgelösten Bauvorhaben umsetzen sollte. Erst recht keinen Klotz, der den Blick auf den Hafen und das Rennbahn-gelände versperrt.“, so Christoph Dymek, Vorsitzender der Neusser JuLis.
Gerade ein Bau auf dem Wendersplatz hätte viele fatale Folgen: „Es gibt eh schon viel zu wenig kostenlose Parkplätze in der Innenstadt. Wer diese wenigen Möglichkeiten noch raubt, vergreift sich an den Interessen der innerstädtischen Einzelhändler. Auch das beliebte Frankenheimzelt müsste zu Schützenfest weichen.“, merkt Dymek an.
Für die Jungpolitiker steht fest: „Solange es in Neuss eine Vielzahl an leerstehenden Bürogebäuden gibt, sollte man nicht die Filetgrundstücke für ein attraktives Stadtzentrum mit Büroklötzen zustellen!“
04.11.2011
Junge Liberale wählen am Samstag neuen Vorstand
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) wählen am Samstag, den 5. November turnusgemäß einen neuen Vorstand. Nicht mehr antreten wird der aktuelle Vorsitzende Malik Riaz Hai Naveed. Der 23-jährige Politikwissenschaftsstudent wird Anfang des Jahres seine Bachelorarbeit zum Thema Politikverdrossenheit schreiben, danach ein Masterstudium beginnen und deshalb seine Prioritäten neu ordnen.
„Ich bleibe den JuLis natürlich erhalten, werde aber meine Vorstandsarbeit vornehmlich auf die FDP konzentrieren.“ so Hai Naveed, der auch im Vorstand der Mutterpartei FDP engagiert ist.
Die JuLis verstehen sich als Motor der FDP und sorgen auch mit konstruktiver Kritik – wie mit den Privilegien für Ratsleute, oder die gegen pauschale Schulschließungen – für gute Diskussionen innerhalb der Partei. Auch mit anderen Parteien pflegen die Jungpolitiker ein gutes Verhältnis und regen Gedankenaustausch.
„Ich bin ja nicht nur politisch ehrenamtlich aktiv, sondern ich bin darüber hinaus auch für unseren Fußballkreis als Schiedsrichter aktiv, leiste noch Entwicklungshilfe für den Fußball in Pakistan, habe noch einen Job und natürlich eine Freundin. Das alles unter einen Hut zu bekommen geht schon, aber irgendwas leidet immer.“ so der scheidende Vorsitzende abschließend.
12.10.2011
Junge Liberale fordern endlich Nachtbusse!
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) sehen mit Freude der langfristigen Umstrukturierungsvorhaben der Buslandschaft im Neusser Süden entgegen, was Einsparmöglichkeiten in Höhe von 400.000 € mit sich bringen könnte. Hintergrund ist ein einstimmiger Beschluss des Bezirksausschuss Rosellen, der nun den Rat der Stadt Neuss passieren soll.
„Endlich kann man das Argument der Finanzierungsproblematik für einen Nachtbus in Neuss nicht mehr einwerfen.“, so Malik Riaz Hai Naveed, Vorsitzender der JuLis. Für die Neusser Jungliberalen ist eine Einrichtung eines Nachtbusses, für Menschen die am Wochenende im Rhein-Kreis und Umgebung mit der Bahn unterwegs sind und dann am Hauptbahnhof in Neuss „stranden“, schon eine Forderung aus dem Kommunalwahlprogramm 2009 „Neuss ist geil!“
Es ist für die Jungpolitiker allerdings klar, dass der Neusser Süden – allem voran der S Bahnhof Allerheiligen – in der Umstrukturierung nicht zu kurz kommen darf und weiterhin bedient werden muss.
„Wir werden uns nach der nächsten Ratssitzung an den Chef der Stadtwerke Neuss Herrn Runde wenden und Ihn bitten endlich ein Konzept für den dringend benötigten Busverkehr, der sternförmig Neuss am Wochenende bedienen soll, vorzulegen“, so der stellvertretende Vorsitzende der JuLis Pascal Dickmann.
50 Jahre Anwerberabkommen. Auch in Neuss spürbar
Zum 50. Jahrestag des Anwerberabkommens zwischen
Deutschland und der Türkei erklärt der Vorsitzende der
Neusser Jungen Liberalen (JuLis) Malik Riaz Hai Naveed:„Für uns ist es keine Frage, dass wir den Aufbau unseres
Landes, unserer Stadt und unserer Wirtschaft auch den
türkischen Gastarbeitern zwischen 1961 und 1973 zu
verdanken haben. Dennoch hat die Politik jahrelang falsche
Prioritäten gesetzt und nicht damit gerechnet, dass aus Gästen Mitbürger werden. Auch in Neuss ist der Wandel der
Gesellschaft offensichtlich. Menschen mit
Migrationshintergrund prägen das Neusser Stadtbild,
marschieren beim Schützenfest mit und verwöhnen uns
kulinarisch.“
Hai Naveed weiter:
„Nun ist es an der Zeit für Neusser Bürgerinnen und Bürger
einzusehen, dass wir ein guter Gastgeber sein müssen.
Allerdings ist die Forderung nach guten Sprachkenntnissen,
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Einbringung in den Arbeitsmarkt ausnahmslos zu unterstützen.“Abschließend:
„Wer Teil der Gesellschaft mit sozialem Sicherungssystem,
lebenslanger Bildung und deutschem Wohlstand sein will, hat sich dementsprechend zu verhalten, Einschnitte zu machen und sich anzustrengen. Als Neusser Politik haben wir ein Integrationskonzept verabschiedet, was ein guter Anfang für gelungene Integration sein kann."19.09.2011
Junge Liberale freuen sich über neuen, jungen Fraktionsvorsitzenden Geerlings
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) freuen sich, dass es bei der CDU einen Generationenwechsel gegeben hat und nun mit Dr. Jörg Geerlings ein junger, engagierter Fraktionsvorsitzender die Koalition mit der FDP fortführen wird.
„Wir sind sehr froh darüber, dass die CDU vorgemacht hat, wie man einen Generationenwechsel vollziehen kann.“ so der Vorsitzende der JuLis Malik Riaz Hai Naveed. Die Jungpolitiker der FDP haben bereits den Termin für einen ersten Gedankenaustausch mit dem Landtagsabgeordneten ausgemacht: „Gerne unterhalte ich mich mit den JuLis zu Themen wie Generationengerechtigkeit, Schulpolitik und andere, welche die Jugend bewegen.“ so Geerlings.
Für die Jungliberalen sollte es einen kompetenten Mix aus Erfahrung und jugendlichem Elan in der Politik geben, denn nur so kann man der Politikverdrossenheit vieler junger Menschen entgegenwirken.
27.07.2011
JuLis zu Haus der Jugend und Greyhound
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) sind offen für die Überlegungen des Jugenddezernenten Stefan Hahn bezüglich einer Zusammenlegung der beiden Jugendeinrichtungen Haus der Jugend und Greyhound.
„Falls das bisherige Angebot in ähnlichem Umfang beibehalten werden kann, ist es sicherlich sinnvoll über einen effizienteren Einsatz der im Jugendetat vorhanden Mittel nachzudenken“, erklärt der Vorsitzende Malik Riaz Hai Naveed mit Blick auf die ausbaufähige Versorgung der anderen Stadtteile.
Für die JuLis ist klar, dass beide Einrichtungen hervorragende Jugendarbeit leisten und vor allem das Haus der Jugend für den Musikbereich der Neusser Jugendlichen sehr gute Möglichkeiten boten.
17.07.2011
FDP/CDU Koalition sollte in Frage gestellt werden
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) stellen die Frage nach der Zukunft der FDP/CDU Koalition im Neusser Stadtrat. Dies erklärte der Vorsitzende Malik Riaz Hai Naveed, nach den peinlichen Abstimmungsverhalten der CDU in der letzten Ratssitzung. Eine eigentlich erfolgreiche Ratsarbeit, wird durch Strömungen innerhalb der CDU in den Dreck gezogen. „Wir müssen uns wirklich fragen, ob wir uns unter Wert verkaufen wollen, nur um in einer Koalition mit der CDU zu sein“, so Dickmann. Anlass der Kritik waren die vielen Abstimmungen in der letzten Ratssitzung, wo sich die CDU in wichtigen Entscheidungen gegen die FDP gestellt hat z.B beim Masterplan für Neuss. „Wir haben gesehen, dass es auch Schnittpunkte mit anderen Parteien gibt, daher sind wir nicht bloß an die CDU gebunden“, so Dickmann weiter. „Es ist schon traurig, dass die CDU immer noch nicht gelernt hat, dass sie in einer Koalition sind und nicht mehr die Mehrheitsfraktion im Rat stellen – ein arrogantes Verhalten“, stellt der stellvertretende Vorsitzende Pascal Dickmann abschließend fest.
29.06.2011
Junge Liberale Neuss schlagen Jusos
Am Samstag den 25.06.2011 nahmen die Neusser JuLis am Fußball- Benefizturnier des Kinder- und Jugendhilfe e.V. teil. Direkt im ersten Spiel kam es zum Aufeinandertreffen mit den Neusser JuSos. Bei regnerischem Wetter konnten sich die JuLis über den ersten und einzigen Sieg in diesem Turnier freuen, der mit 7:2 Toren auch erfreulich hoch ausfiel. Es bleibt festzuhalten, dass der Gegner zumindest auf dem Fußballplatz fair spielt.
Im Spiel um Platz 3 (die Teilnahme war den geringen Anmeldezahlen geschuldet) konnten sich die JuLis leider nicht durchsetzen und mussten in letzter Minute das bittere 0:1 hinnehmen. Auch wenn es für einen Platz auf dem Treppchen nicht reichte, war es trotzdem ein schönes Turnier und bei einer Neuauflage sind die JuLis mit Sicherheit wieder dabei.
Hoffentlich bei besserem Wetter.
20.05.2011
Integrationspreis kann nur ein Anfang sein!
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) sind erfreut darüber, dass die Stadt Neuss einen Integrationsförderpreis auslobt, der auf die Initiative vom Vorsitzenden Malik Riaz Hai Naveed (FDP) zurück geht.
Die JuLis stellen weiter fest, dass Menschen mit Migrationshintergrund sich nicht richtig integrieren wollen oder können und Deutsche immer wieder Vorurteile und Ängste haben. Von daher ist es wichtig, dass die Politik eine Möglichkeit bietet, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Andersartigkeiten lieben zu lernen.
„Der Integrationsförderpreis kann nur ein Anfang sein, um Menschen von den Vorzügen und positiven Ergebnissen gelungener Integration zu überzeugen“ so Hai Naveed.
Für die Jungpolitiker hat es eine hohe Priorität, dass nicht nur von den negativen Beispielen gesprochen wird, denn es gibt viele gut integrierte Bürger in der Gesellschaft, die allerdings selten hervorgehoben werden. Dazu ist ein Integrationsförderpreis ein gutes erstes Signal, um dem entgegen zu wirken.
26.02.2011
Neusser Politjugend wettet über NRW-Hochschulpolitik
Im Rahmen des Juso-Stammtisches kam es zwischen dem Schatzmeister der Jungen Liberalen (JuLis), Karsten Dymek, und dem Neusser Landesvorstandsmitglied der Jungsozialisten (Jusos), Mirza Kehonjic, zu einer ungewöhnlichen Unterhaltung.
In einer Diskussion über die Studienbeiträge bot Dymek an, einen vollen Studienbeitrag für einen guten Zweck zu spenden. Und zwar für den Fall, dass die rot-grüne Minderheitsregierung den finanziellen Verlust der Hochschulen vollständig kompensiert ohne die bisherige Rekordneuverschuldung noch weiter zu erhöhen. Hiermit reagiert Dymek auf die kürzliche Entscheidung der Regierung, die Studienbeiträge abzuschaffen.
Damit reiht sich Kehonjic in die Reihe der Wettpartner ein. Auch der Neusser Bürgermeister Herbert Napp und NRW Ministerpräsidentin Hannelore Kraft haben schon Wetten gegen die Neusser JuLis verloren.
02.02.2011
Junge Liberale unterstützen Forderung an Deutsche Bahn für Bahnhofsumgestaltung
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) unterstützen die Forderungen nach einer Umgestaltung des Neusser Hauptbahnhofs. Dazu erklärt der Vorsitzende Malik Riaz Hai Naveed: Bereits in unserem Programm zur Kommunalwahl 2009 „Neuss ist geil!“ haben wir ein Konzept zur Attraktivierung des Bahnhofs gefordert. Es ist ein Unding, dass der Bahnhof nicht behindertengerecht ist.“
Die Julis finden es unangebracht bei der immer größer werdenden Unpünktlichkeit von Zügen, dass der Neusser Bahnhof über keine Toiletten verfügt. Bereits zur Kommunalwahl 2009 forderten die Jungpolitiker: „Das Hauptbahnhofsgelände ist kein schöner Bereich in Neuss.
Das muss sich ändern! Die Verwaltung soll deshalb ein entsprechendes Konzept vorlegen, um das Gelände attraktiv zu gestalten und eine attraktivere und komfortablere Anbindung an die Innenstadt zu ermöglichen.“
Mit einer gemeinsamen Lösung, z.B. eine Kooperation aus Deutsche Bahn und Stadt wären die JuLis sehr zufrieden. „Das Wichtigste ist, dass es eine Umgestaltung gibt.“ so Hai Naveed abschließend.
Partei-Jugend fordert: Privilegien für Ratsleute weg
Junge Liberale, Jusos und die Grüne Jugend fordern gemeinsam die Fraktionen auf, in der Spardebatte Vorbild zu sein. Damit reagieren sie auf den einstimmigen Beschluss, die Fraktionszuwendungen ungekürzt zu genehmigen.
Politiker genießen Vorteile. Freier Eintritt zu den Kultur – oder manchen Sportveranstaltungen der Stadt gehören für die Mitglieder in den Fachausschüssen ebenso dazu wie Schnittchen zu allen Sitzungen. Muss das sein? Diese Frage stellen die Jungen Liberalen, die Jusos und die Grüne Jugend in einem gemeinsamen Antrag, der eine Debatte über einen Sparbeitrag der Neusser Politik einleiten soll. Politiker sollten als Vorbilder vorangehen und "ihre Privilegien beschränken", heißt es in dem Antrag. "Denn nur dann ist es vermittelbar, dass als letztmöglicher Schritt auch bei den Bürgern gekürzt wird."
Schon vor drei Monaten, als die Haushaltsmisere der Stadt längst kein Geheimnis mehr war, hatten die Jungen Liberalen einen gemeinschaftlichen Antrag aller politischen Jugendorganisationen auf den Weg bringen wollen. Doch die Initiative lief ins Leere, nachdem die "Julis" schon in der eigenen FDP-Fraktion abgeblitzt waren. Man habe ihm erklärt, so der Vorsitzende Malik Riaz Hai Naveed, "die Bürger wissen nicht, dass wir diese Vergünstigungen bekommen." Deshalb sollte "dieses Fass nicht aufgemacht werden." Doch nach der Debatte im Hauptausschuss, als die Fraktionen vergangene Woche einstimmig jede Kürzung bei den Fraktionszuschüssen ablehnten, meinen die Jungpolitiker dringender denn je, dass über einen Sparbeitrag der Politik gesprochen werden muss. Und wenn dieser nur eher symbolischen Charakter hat.
Der Juso-Vorsitzende Michael Ziege wird das Thema am Samstag ansprechen, wenn die SPD zum zweiten Mal zur Haushaltsklausur zusammenkommt. Ebenso wie Lars Schelhas von der Grünen Jugend stützt er den JuLi-Antrag, zunächst die freiwilligen Vergünstigungen für ratsmitglieder und sachkundige Bürger "in monetärer und nicht-monetärer Form" aufzulisten und dann in einem zweiten Schritt "selbstkritisch zu diskutieren, welche Ausgaben für eine demokratische Arbeit unbedingt erforderlich sind." Und damit sie in den Fraktionen keiner falsch versteht, stellen die Unterzeichner des Antrags gleich fest: "Natürlich sind Fraktionszuwendungen für eine anständige und sachlich fundierte Politik absolut notwendig."
Viel einzusparen wird mit diesem Vorstoß nicht sein, denn Geld fließt beim Thema "freier Eintritt" nicht. Das Rheinische Landestheater, so Verwaltungsdirektor Dirk Gondesen, spricht von kostenlos abgegebenen Dienstkarten und findet das korrekt. Die Politiker als Vertreter des größten Zuschussgebers müssten die Mittelverwendung überprüfen können. In einer anderen Kultureinrichtung sieht man das weniger entspannt. Der Leiter, der namentlich nicht genannt werden will, sagt: "Es wird vorausgesetzt, dass es Freikarten gibt." Nicht für die Mitglieder der Fachausschüsse. Abgegeben werden sie, weil man "auf Wohlwollen angewiesen" sei.
Weihnachtsfeier der Jungen Liberalen Neuss
wie es im Dezember eigentlich üblich ist, feiern auch wir - die Jungen Liberalen Neuss - eine Weihnachtsfeier. Bei einem großen Büfett und dem ein oder anderen warmen Getränk, möchten wir gemeinsam mit Ihnen und Euch das Jahr 2010 ausklingen lassen.
Deshalb laden wir ein:
Am Samstag, den 11. Dezember 2010
ab 19 Uhr
im „Kleeberg", Markt 26, 41460 NeussFür Essen wird gesorgt sein, die Getränke trägt jeder in seiner liberalen Eigenverantwortung. :)
Um auch in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen, wird an diesem Abend gewichtelt. Jeder bringt also bitte ein Geschenk im Wert von max. 5 € mit. Die Beschenkten werden dann vor Ort ausgelost. :)
Bitte nehmt an der unten stehenden Umfrage teil, damit wir die genaue Teilnehmerzahl zur besseren Planung haben.
http://www.doodle.com/4nvmei469yksq74k
Wir freuen uns auf Sie und Euch
28.10.2010
Kommunalpolitiker müssen Vorbildfunktion ernst nehmen!
Die Jungen Liberalen Neuss lehnen die angedachte Erhöhung der Beiträge für Plätze in Kindertagesstätten im Zuge der Haushaltsberatungen entschieden ab. „Im Sinne der Chancengerechtigkeit wäre es ein fatales Signal die KiTa-Beiträge zu erhöhen!" sagte dazu der Vorsitzende der Jungen Liberalen Neuss, Malik Riaz Hai Naveed.
„Selbstverständlich muss jeder Euro, den die Stadt ausgibt, geprüft werden, jedoch darf Geld, das nachhaltige investiert wird wie beispielsweise in frühkindliche Bildung, nicht angetastet werden, solange es Sparpotenzial an anderen Stellen gibt. Wir möchten weiterhin in die Zukunft investieren statt Geld für unnötige Bürokratie und Subventionen auszugeben. Die Auflösung der Hausdruckerei ist dabei ein erster Schritt in die richtige Richtung.", sagte Pascal Dickmann, Stellvertretender Vorsitzender der JuLis.
Doch auch an Stellen, wo es den Politikern selbst weh tut müsse gespart werden, so kann die Verpflegung bei Ausschuss- und Ratssitzungen zurück geschraubt und die Anzahl der Beigeordneten reduziert werden. Der Ansatz bei den Fraktionszuwendungen zu sparen ist hier unterstützenswert. Allerdings ist der Vorschlag vom Bürgermeister direkt zu halbieren zu drastisch.
„Die Vertreter im Stadtrat müssen ihre Vorbildfunktion ernst nehmen, sie können das Landestheater nicht durch Mittel der Stadt subventionieren und dann selbst ermäßigten Eintritt zahlen!" , erklärte Hai abschließend.
09.09.2010
Erfahrungsaustausch beim Sommerfest der Jungen Liberalen Neuss
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) veranstalteten nun ihr Sommerfest im neuen Rennbahnpark mit den Gästen Jörg van Essen, MdB und Dr. Bijan Djir-Sarai, MdB, sowie knapp 30 anderen Gästen.
Heiß waren nicht nur die Würstchen, sondern vor allem die Diskussion um die derzeitige Situation der FDP in der Bundesregierung. „Viele JuLis sind enttäuscht von der bisherigen Regierungsarbeit in Berlin - es wurden bisher keine großen Reformen umgesetzt und das liberale Sparbuch scheint vergessen zu sein", sagte dazu der Vorsitzende der JuLis Malik Riaz Hai Naveed.
Rede und Antwort standen die beiden anwesenden Bundestagsabgeordneten. Jörg van Essen erklärte, dass er auf Grund seiner langen Erfahrung, den vermeintlich schlechten Start der Koalition nicht als wegweisend für die gesamte Legislaturperiode ansieht, seiner Meinung nach gibt es durchaus Stellen, an denen die Koalition sehr gut zusammen arbeitet, welche jedoch nicht öffentlichkeitswirksam sind.
Dr. Bijan Djir-Sarai kennt als Kreisvorsitzender der FDP Rhein-Kreis-Neuss die Differenz zwischen dem, was in Berlin passiert und dem, was bei den Bürgern vor Ort ankommt, er sieht jedoch positiv in die Zukunft, und nannte die Aussetzung der Wehrpflicht als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.
07.09.2010
Junge Liberale lehnen pauschale Schließungen von Schulen ab
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) positionieren sich in ihrer nächsten Vorstandssitzung zur aktuellen Schuldebatte. Eines ist jedoch für die Nachwuchspolitiker vorher bereits klar, es gibt keine pauschalen Schließungen von Schulen. „Es gibt natürlich Schulen, wo eine Schließung sinnvoll erscheint, doch gibt es mit uns keine Diskussion über die Mildred-Scheel-Realschule und die Barbara Schule", so Malik Riaz Hai Naveed, Vorsitzender der JuLis. Die JuLis unterstützen die Demonstrationen der Mädchenrealschule und fordern den Bürgermeister Herbert Napp zur Einsicht auf.
In der kommenden Vorstandssitzung wollen die JuLis sich mit Blick auf den Demographischen Wandel und dem Motto „Kurze Beine-Kurze Wege" in der Debatte positionieren. „Ein liberales Grundprinzip von sinnvoller Lehrer sind kleinere Klassen, daher sollten wir den demographischen Wandel auch für uns nutzen", so Hai Naveed abschließend.
31.08.2010
Junge Liberale loben mehr Effizienz im Rathaus
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) begrüßen die personellen Umstrukturierungen in der Kernverwaltung des Rathauses. „Durch neue Onlineangebote viel Papier zu sparen ist nicht nur umweltfreundlich und auf die Dauer Kosten sparend, sondern auch serviceorientiert.", sagte dazu der Vorsitzende der Jungen Liberalen Neuss, Malik Riaz Hai Naveed.
Die Verwaltung muss in den Augen der JuLis Neuss den Bürgern und Bürgerinnen möglichst guten Service bieten. „Viele Bürger und Bürgerinnen sind genervt von langen Wartezeiten und vom ewigen Weiterleiten am Telefon, wenn der gesuchte Sachbearbeiter mal wieder im Urlaub ist und die Kollegen nicht weiterhelfen können.", sagte Hai weiter.
Ein breiteres Onlineangebot sei ein Schritt in die richtige Richtung, könne jedoch nicht alles sein. Die JuLis Neuss setzen sich dafür ein, dass alle Bürger die Möglichkeit bekommen schnell und unkompliziert Informationen und Formulare zu erhalten, unabhängig von ihren Computerkenntnissen.
27.08.2010
Beunruhigende Ansammlung bei Arzt auf der Neusser Furth
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) haben sich mit einem Brief an den Bürgermeister bezüglich eines Arztes auf der Neusser Furth gewandt.
„Bei diesem Arzt findet Samstag vormittags bis 12 Uhr immer ein Ereignis statt, welches mich und die Anwohner beunruhigt", so Malik Riaz Hai Naveed, Vorsitzender der JuLis.
„Offensichtlich schwierige Persönlichkeiten gehen bei diesem Arzt ein und aus und versammeln sich dort auf der Straße. Gerade am letzten Samstag habe ich dort ca. 15 Frauen und Männer antreffen können, welche u.a. Einspritznarben am Arm vorwiesen", so Hai Naveed weiter.
Die JuLIs haben den Bürgermeister gebeten zu prüfen, was dort geschieht, gerade mit Hinblick auf die direkt gegenüberliegende Bushaltestelle.
„Dort steigen ältere Menschen und kleine Kinder in den Bus und dies ist der beunruhigende Punkt", so Pascal Dickmann, Stellvertretender Vorsitzender.
Für die JuLis ist klar, dass diese Personen nicht pauschalisiert werden dürfen, dennoch muss das Wohl aller beachtet werden.
Neusser Junge Liberale haben Verständnis für "Opfer und Täter"
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) äußern sich verständnisvoll für „Opfer und Täter" in der aktuellen Diskussion um das Schokoticket des VRR.
„Es ist natürlich ärgerlich, wenn eine Preissteigerung von über 50 € eintritt. Gerade sozial schwache Familien kommen mit den Mehrausgaben in eine schwierige Situation. Doch die aktuelle Haushaltslage gebietet hier kaum Spielraum für den VRR." so Malik Riaz Hai Naveed Vorsitzender der JuLis.
Die JuLis fordern daher, eine Regelung zu finden, die allen Beteiligten hilft. Es muss möglich sein, dass der Träger der Schulen des zweiten Bildungswegs seine Schüler unterstützt. Eine andere Möglichkeit sehen die JuLis in der Forderung der JuSos eine Landesförderung zu schaffen.
Neusser Junge Liberale Klausurtagung
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) haben sich zu einer Vorstandsklausur getroffen, um die Zielsetzung für das restliche Jahr 2010 zu planen.
Der Vorstand einigte sich unter anderem darauf eine fraktionsübergreifende Initiative zur Haushaltskonsolidierung anzustoßen. „Nicht jeder Ratsherr und sachkundige Bürger benötigt Vergünstigungen im Theater oder auf dem Sportplatz", so Malik Riaz Hai Naveed, Ortsvorsitzender der JuLis. „Als Politiker müssen wir eine Vorbildfunktion wahrnehmen und zunächst bei uns sparen, denn dann zeigen die Bürger eher Verständnis dafür, dass in knappen Zeiten nicht mehr so viel geht", so Hai Naveed weiter.
Die Jungen Liberalen halten eine Diskussion über die Schließung des Stadtbades für absurd, wenn nicht zunächst bei der Stadtverwaltung und den Politikern gespart wird. „Erst wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, darf über drastischere Maßnahmen diskutiert werden", so Pascal Dickmann, stellvertretender Vorsitzender abschließend.
Neusser Junge Liberale wählen neuen Vorstand
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) haben einen neuen Vorstand gewählt. An der Spitze des bisher von Christoph Dymek geführten Teams steht nun der 22 jährige Student der Politikwissenschaft Malik Riaz Hai Naveed. Der gelernte Verwaltungswirt wurde einstimmig von den Mitgliedern des FDP Nachwuchses gewählt und versprach in seiner ersten Ansprache, die bisher gute Arbeit weiter führen zu wollen.
Neben Hai Naveed steht als stellvertretender Vorsitzender der 23 jährige Pascal Dickmann fest. Auch er wurde von den Mitgliedern mit einem einstimmigen Ergebnis unterstützt. Um die Finanzen kümmert sich ab sofort Karsten Dymek. Den Vorstand komplettieren die beiden Beisitzer Bastian Dickmann und Constantin Scherer.
Hai Naveed nach der Wahl: "Wir müssen uns breiter aufstellen und die Menschen ansprechen die die FDP nicht anspricht. Doch mit dem neuen Vorsitzenden sehe ich dort eine große Chance."
JuLis vertreiben Nazis aus der Nordstadt
Die Jungen Liberalen (JuLis) in Neuss haben in einer Spontanaktion mit Hilfe engagierter Bürger eine Wahlkampfveranstaltung der rechtsradikalen NPD gestört.
Mit einem großen Bus des Landesverbandes und NPD-Fahnen in schwarz-weiß-rot versuchten die Parteianhänger, auf sich aufmerksam zu machen und Flyer mit strittigen Inhalten zu verteilen. Die JuLis nahmen kurzerhand Wahlplakate der FDP und klärten die Bürger über die wahren Ziele der NPD auf. „Die Aktion war nicht angekündigt, so hatten wir keine Möglichkeit, eine groß angelegte Gegenaktion stattfinden zu lassen.", erklärt Christoph Dymek, Ortsvorsitzender der JuLis in Neuss.
„Mit der Hilfe einer Vielzahl engagierter Bürger ist es uns dennoch gelungen, die NPDler zum Abbruch Ihres Wahlkampfstandes zu bewegen.", so Riaz Hai, stellv. Vorsitzender der JuLis, weiter. Die Aktion wurde begleitet von einem Großaufgebot der Polizei, die dafür sorgte, dass es bei verbalen Auseinandersetzungen blieb.
Trotz des Polizeieinsatzes kam es zu einer Anzeige wegen Körperverletzung. Einem Mitglied der NPD wird vorgeworfen, einer Jugendlichen mit Migrationshintergrund ins Gesicht geschlagen zu haben.
„Diese Aktion hat eindrucksvoll bewiesen, dass man in Neuss entschieden gegen Rechtsradikale vorgeht. Neuss ist eine tolerante Stadt!", stellt Dymek abschließend fest.
Alexander Plahr ist LYMEC-Präsident
Der 28-jährige Neusser Jungpolitiker, Alexander Plahr, ist auf dem Kongress des Dachverbandes der europäischen liberalen Jugendverbandes LYMEC heute in Rumänien zu dessen Präsidenten gewählt worden. Alexander Plahr stammt aus Neuss, war lange Jahre stellvertretender Vorsitzender der Jungen Liberalen NRW und zuletzt schon als Vizepräsident von LYMEC auf europäischer Ebene politisch aktiv. „Die großen politischen Fragen werden längst auf europäischer Ebene entschieden. Daher ist es wichtig, den Einfluss der jungen Generation auch dort geltend zu machen", betonte Alexander Plahr in seiner Vorstellungsrede vor den Delegierten aus ganz Europa. Mit 77% bekam Plahr ein überzeugendes Votum von den Delegierten für seine erste Präsidentschaft. Zu seiner Vizepräsidentin wurde Mette Lykke Nielsen aus Dänemark gewählt. Schatzmeisterin des Verbandes ist Mathilda Felmming aus Finnland.
Komplettiert wird der Vorstand durch die vier Beisitzer.
„Wir sind stolz, dass wir JuLis direkte Ansprechpartner auf allen zentralen Ebenen der Politik haben. Im Bundestag haben wir ein eigenes Mitglied und nun sind wir auch auf europäischer Ebene gut vertreten. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit Alexander weiß ich, dass er ein überzeugter Europäer ist und unsere Interessen durch ihn sehr gut vertreten werden", erklärt Kreisvorsitzender Markus Schumacher.
Markus Schumacher bleibt Vorsitzender
Die Jungen Liberalen haben auf ihrem Kreiskongress im Haus Katz in Jüchen ihren Vorstand gewählt. Dabei
wurde der 25-jährige Ratsherr aus Grevenbroich, Markus Schumacher, in seinem Amt als Kreisvorsitzender mit großer Mehrheit (82,2 Prozent) bestätigt. Der Neusser Ortsvorsitzende Christoph Dymek ist zum stellvertetenden Vorsitzenden für Programmatik gewählt worden.Zu seinen Stellvertretern wählten die Mitglieder Jan Christopher Cwik (Jüchen), Umut Icten (Grevenbroich), Christoph Dymek (Neuss). Um die Finanzen des Kreisverbandes kümmert sich als Nachfolger von Schatzmeister Carsten Anraths zukünftig Simon Kell (Jüchen). Den Vorstand komplettieren die Beisitzer Dirk Rosellen (Dormagen), Patrick von Scheid (Meerbusch), Marius Bude (Jüchen), Katharina Klocke (Grevenbroich), Pascal Dickmann und Constantin Scherer (beide Neuss).
Alexander Plahr kandidiert für Spitzenposten
Alexander Plahr, trotz seines jungen Alters liberales Neusser Urgestein, peilt einen Spitzenposten in Europa an. Am 1. Mai wird er als Präsident der Europäischen Liberalen Jugend (LYMEC), dem Europaverband der jungliberalen Organisationen unseres Kontinents, kandidieren.
Dabei hat der 30-jährige Neusser gute Chancen, denn in den vergangen 2 Jahren bereiste er den europäischen Kontinent, hielt Seminare ab und setzte sich auch für die Demokratisierung des Ostens ein. Plahr, bereits seit 2 Jahren Vize-Präsident von LYMEC, war bis 2009 stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Liberalen (JuLis) NRW und zuständig für Programmatik. "Nun möchte ich meine Erfahrungen einsetzen, Europa demokratischer und liberaler zu machen", so Plahr.
Dabei liegen dem Europa-Experten der FDP besonders die Themen Bürgerrechte und Subventionsabbau am Herzen. "Warum stecken wir immer noch 4 von 10 Euro des EU-Haushalts in die Landwirtschaft statt in Zukunft? Die Abschottung und Subventionierung unseres Agrarmarktes ist schlecht für Erzeuger und Verbraucher innerhalb wie außerhalb der Europäischen Union", verdeutlicht Plahr eine der anstehenden Herausforderungen.
Junge Liberale Neuss rufen Mutterpartei zu sozialem Engagement auf
Die Neusser Jungen Liberalen (JuLis) fordern von ihrer Mutterpartei, der FDP, dass diese sich in den Haushaltsberatungen auch für die sozialen Einrichtungen, vor allem für Streetworker und Jugendzentren in Neuss einsetzt.
Die Investitionen in die Jugend seien ein wichtiger Bestandteil generationengerechter Politik. „Jeden Euro, den wir heute vermeintlich sparen, müssen wir später doppelt und dreifach zurückzahlen.", so Christoph Dymek, Ortsvorsitzender der JuLis.
„Wir haben dafür gekämpft, dass Neuss mehr Streetworker bekommt, und nun werden wir dafür kämpfen, dass sie auch bleiben dürfen", so Riaz Naveed Malik Hai, stellvertretender Vorsitzender. Dass die Stadt sparen muss, stehe außer Frage. Doch es könne nicht sein, dass der Sozialetat dran glauben muss, aber noch immer genug Geld für sechs Beigeordnete ist.
„Jetzt ist die Zeit für große Veränderungen. Wir müssen uns an die großen Positionen im Haushalt wagen.", so Dymek weiter.
Napp löst Wettschuld bei JuLis ein
Bürgermeister Herbert Napp hat jetzt seine Wettschuld eingelöst und den Jungen Liberalen (JuLis) 20 Liter Bier und 2 Liter Cola mitgebracht.
Zu dieser Wette war es kurz vor der Kommunalwahl gekommen. Napp wettete mit den JuLis, dass die FDP bei der Kommunalwahl vor dem Komma einstellig bleibt.
Dank des enormen Einsatzes aller liberalen Wahlkämpfer und einer überzeugenden Sachpolitik konnte die FDP jedoch mit 11% ein historisches Ergebnis bei der Kommunalwahl feiern und die Jungen Liberalen konnten sich über eine Getränkelieferung des Bürgermeisters freuen.
In entspannter Atmosphäre bestand die Möglichkeit, mit dem Bürgermeister über den Haushalt, Videoüberwachung an Schulen und vieles mehr zu diskutieren.
Verblüffendes Ergebnis: In der Frage um eine Videoüberwachung sind sich der Bürgermeister, die Jungsozialisten (JuSos) und die JuLis einig. „Wir sprechen uns alle klar gegen eine Videoüberwachung aus. Und wer weiß: Vielleicht wird es noch eine gemeinsame Aktion mit dem Bürgermeister gegen Videoüberwachung in Neuss geben.", kündigte Christoph Dymek, Ortsvorsitzender der JuLis Neuss lächelnd an.
„Neuss Now“ retten
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) fordern, dass die Stadt das Festival „Neuss Now" auch weiterhin fördert.
„Neuss Now ist ein wichtiges Ereignis für Jugendbands aus der Region. Hier können sie einem breiten Publikum zeigen, was sie draufhaben!" betont Christoph Dymek, Ortsvorsitzender der JuLis Neuss.
Die Jugendkultur müsse auch weiterhin gefördert werden, so Dymek weiter:
„Es kann nicht sein, dass für das Schützenfest riesige Beträge ohne Diskussion ausgegeben werden, aber die Jugendkultur der Stadt nicht einmal 700 Euro wert ist.", fasst Dymek zusammen.
Bürgergeld – Alternative zu Hartz 4?
Auf Einladung der Jungen Liberalen Neuss diskutierten jetzt der Referent der Friedrich-Naumann Stiftung, Steffen Hentrich, und der Sozialdezernent der Stadt Neuss, Stefan Hahn, über die Sozialpläne der FDP.
Das liberale Bürgergeld sieht vor, die Sozialleistung durch einen höheren Pauschalsatz zu ersetzen und somit das System zu vereinfachen . Außerdem soll ein höherer Anreiz geboten werden, wieder eine Arbeitsstelle anzunehmen. Hierfür soll ein Kombilohn-Modell dienen.Die beiden Diskussionsteilnehmer waren sich am Ende einig: Die Idee ist durchaus gut, jedoch müsste man im Falle einer Umsetzung einige Vorschläge der Realität anpassen.
In der offenen Diskussionsrunde konnten die Besucher ihre Fragen loswerden und ihre Meinung zum Thema beitragen, sodass eine angeregte und angenehme Diskussion zustande kam.
„Wir sehnen uns alle nach einfachen Antworten“
Die Hafenbar war der Ort an dem der Haushaltsausschussvorsitzende des Bundestages Otto Fricke (FDP) sich den Fragen der Neusser Bürger auf Einladung der Neusser FDP und der Jungen Liberalen (JuLis) stellte.
Neben den Dauerbrennern Steuer- und Bildungspolitik, die in den kommenden vier Jahren für die FDP weit im Vordergrund stehen werden, erklärte Fricke, dass es äußerst wichtig sei, nach den Koalitionsverhandlungen zu Beginn 2010 nicht zu denken, es sei alles gelaufen. Dran bleiben sei angesagt.
Außerdem äußerte sich Fricke zu Koalitionsplänen: Für ihn sei eine Ampel definitiv ausgeschlossen. Dazu hat sich auch Parteivorsitzender Westerwelle längst bekannt.
Angesprochen auf die wachsende Stärke der Linkspartei sagte Fricke: „Wir sehnen uns alle nach einfachen Lösungen." Dass die Linkspartei mit ihrer Antihaltung enttäuschten Bürgern eine Alternative zu sein scheint, ist nach Fricke kein Wunder. Seiner Meinung nach ist sogar die Linke an den schlechten Umfragen der SPD schuld: „Immer einer hat die einfache Lösung parat."
Dass das aber populistische Scheinpolitik und keine ernsthafte Perspektive ist, daran ließ Fricke keinen Zweifel. Trotzdem antwortete er auf die Frage, ob man solche Parteien in ein Verbotsverfahren drängen solle, mit einem klaren Nein: „Ist es gut, wenn man einer Hydra den Kopf abschlägt?" Mit diesen Worten verwies er klar auf die NPD und bezeichnete die Weimarer Republik als den Anfang vom Ende.
Als Malik Riaz Hai Naveed, stellvertretender Vorsitzender der JuLis, der durch den Abend führte, Fricke auf die Übernahme Opels durch den Großkonzern Magna ansprach, erwiderte dieser trocken: „Oh oh, schon wieder 4.5 Milliarden futsch."Nachdem das Interview schließlich beendet war, setzte Fricke sich zur gemütlichen Unterhaltung mit seinen Zuhörern um einen Tisch, plauderte mit ihnen über Studium, Wohnort, Politik und Freizeit.
Die Forderung nach Bürgernähe, von welcher er im Bezug auf Facebook und StudiVZ gesprochen hatte, setzte er so vorbildlich in die Tat um, was man manchen seiner Kollegen nur raten kann.
Ein echter Haushaltsvorschussvorsitzender zum Anfassen.
Fricke kommt
Die Horst Schlämmer Partei erregt seit Wochen die Diskussionen und Umfragen zu Folge würden viele Deutsche Horst Schlämmer zum Kanzler wählen.
Hierzu begrüßen wir als Gast der Neusser Liberalen:
Otto Fricke, MdB
Vorsitzender des Haushaltsauschusses im Deutschen BundestagDie Veranstaltung beginnt um 19:15 Uhr und findet statt in der Hafenbar, Batteriestraße 7, 41464 Neuss
Grüne tun Bäumen weh!
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) sind verwundert, wie Bündnis90/Die Grünen ihr Umweltbewusstsein definieren. „Wir haben festgestellt, dass die meisten Plakate der Grünen an Bäumen mit Draht befestigt wurden" so Riaz Hai, stellvertretender Vorsitzender der JuLis und Wahlkreiskandidat für die Neusserfurth.
Laut der Genehmigung der Stadt Neuss dürfen Plakate an Bäumen nur mit Kabelbindern und nicht mit Draht befestigt werden. „Und das muss auch so sein", so Hai weiter. „Schließlich schneidet Draht in die Rinde der Bäume und schädigt sie." Die Grünen geben immer vor, die Umweltpartei zu sein, wissen die JuLis, „aber den Bäumen tun sie weh."
Die JuLis fordern die Grünen deshalb auf, dem Baumschutz Vorschub zu leisten und die Plakate umzuhängen.
05.08.2009
JuLis und JuSos sportlich
Die Jugendorganisationen JuLis (FDP) und Jusos (SPD) stehen nicht für das gleiche politische Programm und machen auch gegeneinander Wahlkampf, aber in einem sind sie sich einig: Die absolute Mehrheit der CDU muss gebrochen werden.
"Wir wollen Neuss fit für die Zukunft machen", erklärt Christoph Dymek, Wahlkreiskandidat der FDP für die Morgensternsheide, "die CDU hat bewiesen, dass sie nicht fit ist." Hintergrund ist ein Fußballspiel der besonderen Art. An einem Infostand der CDU gab es die Möglichkeit als menschliche Tischfußball-Figur beim "Human Kicker" gegen die Junge Union anzutreten. Für dieses Angebot unterbrachen JuLis und Jusos die eigenen Infostände und traten Gemeinsam gegen die Junge Union an. Dabei erlitt die CDU eine schmerzliche Niederlage. Mit einem klaren 11:5 fegte die "rot-gelbe Koalition" die CDU vom Platz. Erfreut über das schlechte Abschneiden der CDU zeigte sich auch Riaz Hai, Wahlkreiskandidat der FDP für die Neusserfurth: "Die CDU wollte Sport auf dem Marktplatz zeigen. Dank Jusos und JuLis konnten die Leute sogar erstklassigen Sport sehen."
"Wenn die CDU bei der Kommunalwahl genauso kämpferisch ist wie am "Human Kicker", dann kann sie sich schon mal auf den Verlust der absoluten Mehrheit einstellen", prognostizierte Jascha Huschauer, Vorstandsmitglied der Jusos.
28.07.2009
FDP und JuLis wandern durchs Stadionviertel
Am Freitag , den 24. Juli machten sich die Neusser Julis ( Junge Liberale ) und die Kandidatin der FDP für den Wahlkreis Stadion Heide Broll zusammen mit einigen Anwohnern auf eine Wanderung durch das Stadionviertel.
Am Konrad Adenauer Ring neben der Görres Schule fanden sie die übliche Situation, abgestürzte Äste, die schon seit Monaten nicht entsorgt werden, meterhohe Brennnessel, die dringend geschnitten werden müssten weggeworfenen Müll aller Art bis hin zu 5 oder 6 blauen Säcken. Hier, wo demnächst wieder viele Kinder vorbeilaufen, stellt dieser Müll eine erhebliche Gefahr da.Im Glehner Weg beschweren sich die Bürger schon lange über vertrocknete Äste in den , die Straße überwölbenden Bäumen und seit dem letzten Regen über den defekten Abwasserkanal.
Die Unzufriedenheit mit der Baustelle Marianum ist mindestens so groß wie mit dem schleppenden Werkstattverfahren zum Jahn Stadion.
Im Cafe Diamant im Lukaskrankenhaus stärkte man sich für die weitere Diskussion.
Die FDP vertritt weiter die Meinung, dass das Marianum dem Lukaskrankenhaus zu geordnet werden sollte mit der Option für eine Campusklinik. Der Ausbau des Lukaskrankenhauses ist notwendig, wenn Neuss weiterhin medizinische Versorgung auf höchstem Niveau bieten will.
Der Verkehrsführung muss dringend neu geordnet werden, das ist wichtiger als die Neuordnung des Jahnstadions. Die Durchführung des Werkstattverfahrens dazu sollte geordnet und fair ablaufen. Es wäre schon viel gewonnen, wenn die Vorschläge der Bürger besser berücksichtigt würden.Dafür will sich die Wahlkreiskandidatin Heide Broll einsetzen.
25.07.2009
Jugend macht Neusser Zukunft
Mit einer Plakatkampagne machen die Neusser JuLis zur Kommunalwahl darauf aufmerksam, dass die Jugend es in der Hand hat Neusser Zukunft zu gestalten.
„Gerade die Jugendlichen unserer Stadt sollen Ihr Stimmrecht bei der Kommunalwahl nutzen. Sie sollen doch die Zukunft der Stadt mitgestalten", erklärt der Neusser JuLi-Vorsitzende Christoph Dymek. Mit der Aufforderung „Komm, mach mit!" demonstrieren die vier Stadtratskandidaten der Jungen Liberalen, dass Politik Spaß machen kann.
Mit Michael Johannknecht und dem jungliberalen Bezirksvorsitzenden Felix Hemmer kandidieren in Innenstadt und Stadtmitte Junge Liberale für die FDP. Dies sehen die JuLis als Chance. „Gerade diese Stadtteile müssen attraktiver für Jugendliche werden", so Felix Hemmer. „Für eine Stadt von der Größenordnung von Neuss ist hier absolut tote Hose. Es müsse nicht sein, dass Jugendliche hier zwar zur Schule gehen, ihre Freizeit aber entweder in Vororten auf Kirmesplätzen verbringen oder direkt nach Düsseldorf fahren.
Auch auf der Neusser Furth setzen die JuLis sich für Sicherung und Ausbau der bestehenden Jugendeinrichtungen ein. „Darüber hinaus ist es wichtig, den Integrationsplan der Stadt Neuss nun vernünftig umzusetzen", so der Stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Riaz Hai, der im Wahlkreis Neusserfurth für die FDP antritt. Im Wahlkreis Morgensternsheide kandidiert mit Christoph Dymek der Neusser JuLi-Vorsitzende.
14.07.2009
"Der Jugend steht das Wasser bis zum Hals"
240.000.000 Euro Schulden hat die Stadt Neuss. Doch das interessiert die Wenigsten. Daher machten die JuLis jetzt mit einer spannenden Aktion auf dem Marktplatz auf diesen Missstand aufmerksam.
1.600 Euro. Das ist die Summe, mit der jeder Einwohner unserer Stadt Neuss verschuldet ist, wenn man die gesamte Stadtverschuldung auf die Einwohner aufteilt.
Wir JuLis sagen: STOPP! Das muss nicht sein!
Angesichts der größten bundesrepublikanischen Wirtschaftskrise verringern sich ringsum die Steuereinnahmen rapide. Auch in Neuss werden die Steuerquellen nicht unverändert positiv sprudeln. Wir fordern den Kämmerer auf, sich vorsorglich darauf einzustellen, auf welchen Feldern gespart werden muss. Wir wollen Vorsorgepolitik statt neuer Schulden!
Jetzt müssen die Weichen gestellt werden. Die Stadt ist gefordert, ihre Ausgaben unter Kontrolle zu bringen. Wir fordern eine konsequentere Entschuldungspolitik: Infolge der Rückführung städtischer Schulden würden in Zukunft Zinszahlungen eingespart und neue finanzielle Spielräume für Investitionen in Infrastruktur und Bildung gewonnen.
Wir Junge Liberale verurteilen jegliches „Glücksspiel" mit dem Geld der Steuerzahler! Verspieltes Geld müssen kommende Neusser Generationen zurückzahlen. Hohe Schuldenberge lassen sich nicht durch Zinsgeschäfte abbauen! Schon jetzt steht der Jugend das Wasser bis zum Hals!
Seht hier einige Bilder unserer Aktion.04.07.2009
Sieger beim "Kick in den Juli"
Sechs Mannschaften aus ganz NRW traten an, um den Krefeldern (zweimaliger Sieger) den Pokal streitig zu machen. Sogar die Konkurrenz war vor Ort, denn die Junge Union Krefeld stellte auch ein Team, welches am Ende den dritten Platz belegte.
Verdienter Sieger wurde mit dem Sieg im Finale gegen den Rhein-Erft Kreis das ungeschlagene Team der JuLis Neuss/Mettmann.
Teamkapitän Malik Riaz Hai Naveed war am Ende überglücklich: "Es war ein tolles Turnier mit viel Spannung. Am Ende hat unser Team auch verdient gewonnen. Nun hoffen wir auf ein ebenso schönes Event nächstes Jahr".09.06.2009
JuLis für Tunnellösung
Mit Freude haben die Jungen Liberalen (JuLis) die Pläne des CDU-Ratsherren, Heinz Hick, zur Neugestaltung des Bereiches Wendersplatz, zur Kenntnis genommen.
„Was die Absenkung der Batteriestraße und eine erweitete Park-möglichkeit auf dem Wendersplatz angeht, sind wir mit Herrn Hick völlig d´accore.", so der Ortsvorsitzende Christoph Dymek.Die Idee eines kreuzungsfreien Überganges von Marktplatz zur Rennbahn ist ebenfalls in dem Kommunalwahlprogramm der JuLis „Neuss ist geil!" zu finden.
„Wir müssen jedoch darauf achten, dass auf dem Wendersplatz an Schützenfest das Frankenheimzelt steht. Deshalb befürworten wir eine Tiefgarage an Stelle des Wendersplatzes, die unterirdisch be-fahrbar ist.", verbessert DymekWas das Gesamtkonzept angeht, welches Hick angesprochen hat, sehen die JuLis jedoch Erweiterungsbedarf: „Ein Konzept, aus-schließlich für die östliche Innenstadt greift zu kurz, man sollte besser ein Gesamtkonzept für die gesamte Innenstadt entwickeln, welches unter anderem auch den Meererhof in die Planungen an der Batteriestraße mit einbezieht.", so Dymek.
09.06.2009
Politik als Teil unseres Selbstverständnisses fördern
Die Jungen Liberalen Neuss (JuLis) unterstützen die aktuelle Forderung in der Neusser Presse, dass die Politik nun die Initiative ergreifen muss, um Politikverdrossenheit abzubauen.
„Es ist schon erschreckend, dass gerade mal 38,06% der Neusser Bürger es als wichtig empfinden, ihre Stimme bei der Europawahl abzugeben", so der Ortsvorsitzende Christoph Dymek, der Stadtratskandidat für die Morgensternsheide ist.
Die JuLis möchten, dass „Politik ein Teil unseres Selbstverständnisses wird". Daher sollen Möglichkeiten geschaffen werden, vor allem Jugendliche für politische Partizipation zu gewinnen. „Wir planen einen Antrag einzubringen, der eine Einrichtung eines ständigen Jugendstadtrates nach Vorbild in anderen Städten, für alle 14 bis 21 jährigen, fordert" so Malik Riaz Hai Naveed, stellv. Vorsitzender und Ratskandidat für die Neusserfurth.
Allerdings denken die JuLis, dass dies nur ein erster Schritt sein wird. Politik muss ein großes Thema im Schulunterricht werden. „Wir wissen, dass Erfolg nur bei einer Zusammenarbeit mit allen Parteien folgen kann, daher wünschen wir uns einen überparteilichen Dialog", so Dymek abschließend.
01.06.2009
Erfolgreicher Stadtkongress
Die Jungen Liberalen haben auf ihrem Ortskongress ein neues Vorstandsteam gewählt. Unter der Leitung des Kreisvorsitzen-den Markus Schumacher wählten die JuLis ihr neues Führungs-team.
In einem Alter und neuer Vorsitzender ist der 18-jährige Christoph Dymek. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Mit-glieder Malik Riaz Hai Naveed. Um die Finanzen kümmert sich nun der neue Schatzmeister Julian Broens. Laura Wamprecht ist neue Schriftführerin. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Theresa Rath, Jens Tostmann, Jan Matern und Karsten Dymek.
Als Gäste konnten der Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, Johannes Vogel, und der FDP-Europawahlkandidat, Alexander Plahr, gewonnen werden, die den Neusser JuLis in einem bre-chend vollen Raum spannende Informationen zur Europa- und Bundespolitik an die Hand gaben.„Wir müssen in der Europapolitik dafür eintreten, dass das Geld in Bildung und Forschung investiert wird, statt in Subventionen, dass unsere Bürgerrechte gewahrt bleiben und dass wir eine ideologiefreie aber umso konsequentere Energiepolitik verfol-gen.", fasst Plahr die Ziele der FDP für die kommende Legisla-turperiode zusammen.
Johannes Vogel wies darauf hin, dass „der Wandel auch auf Bundesebene überfällig" ist, wenn wir weiterhin eines der wirt-schaftsstärksten Länder der Welt bleiben wollen. „Verstaatlichung von Banken und Unternehmen ist der falsche Weg! Wie soll man einem Arbeiter einer Firma, die nicht vom Staat gerettet wurde, erklären, dass seine Steuergelder für die Arbeiter bei Opel ausgegeben werden?"
Einer der Höhepunkte des Kongresses war die einstimmige Ver-abschiedung des Programms für die Kommunalwahl, „Neuss ist geil!". Das Programm deckt alle für Jugendliche interessanten Gebiete der Kommunalpolitik ab. So sind die Kernforderungen ein Jugendstadtrat, ein Masterplan für eine attraktivere Innenstadt und die Sanierung der Schulen.Für das kommende Jahr hat sich der wieder gewählte Vorsit-zende Christoph Dymek einiges vorgenommen: „Unser Ziel ist es, der FDP in den vier anstehenden Wahlen zu guten bis sehr guten Ergebnissen zu verhelfen." Jedoch ist man sich auch einig, dass der Spaß an der Politik nicht verloren gehen darf.
Seht hier die Bilder des Stadtkongresses:
09.05.2009
EU-Agrarsubventionen? JuLis sagen „nein"!
Die EU steckt fast die Hälfte ihres Geldes in die Landwirtschaft. JuLis demonstrieren am Europatag in der Neusser Innenstadt: Schluss damit! Mit einer „verwöhnten Kuh", die es sich äußerst gut gehen lässt, zeigten die JuLis bildlich, dass noch immer 4 von 10 Euro des EU-Haushaltes in die Landwirtschaft statt in Zukunft investiert werden.
Wir JuLis wollen eine Reform des EU-Haushalts hin zu Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur und weg von einer Subventionierung des Agrarsektors.
Die Abschottung und Subventionierung unseres Agrarmarktes ist schlecht für Erzeuger und Verbraucher der Europäischen Union ebenso wie in den Entwicklungsländern. Wenn Ihr das ähnlich seht, helft uns den EU-Haushalt zu reformieren und wählt am 7. Juni bei der Europawahl die FDP!08.05.2009
JuLis in Neuss unterwegs
Die JuLis sprechen nicht nur über Politik. Das zeigten sie jetzt bei ihrem Zug durch die Neusser Lokale. Natürlich war in der großen Gruppe JuLis auch Politik ein Thema. Aber eben nicht nur.
Sicher wunderten sich andere Gäste über die gelb-gekleidete Schar JuLis, die von Gaststätte zu Gaststätte zog. So wurden alle Fragen natürlich beantwortet und die JuLis kamen in viele Gespräche. Dabei vornehmlich über Politik.
Dennoch, so JuLi-Vorsitzender Christoph Dymnek, sei es wichtig, dass die JuLis nicht nur zu politischen Diskussionsrunden zusammenkommen, sondern „eben wie jeder andere Verein mit jungen Menschen auch zum Feiern, zum geselligen Beisammensein." Er freue sich, wenn JuLis auch in ihrer „Politik-Freizeit etwas gemeinsam unternehmen." In Neuss laufe dies sehr gut. „Ein Zeichen für einen gut funktionierenden Jugendverband", so Bezirksvorsitzender Felix Hemmer.02.05.2009
Europa-Information zum Frühstück
Bei einem längeren Frühstück am Samstagmorgen informierte der örtliche FDP-Europawahl-Kandidat und Nummer 2 der FDP-NRW für die Europawahl, Alexander Plahr die Neusser JuLis über aktuelle europapolitische Themen.
So hat laut Alexander Plahr nichts in den letzten Jahrzehnten Deutschland so sehr geprägt wie die Europäische Union. Daher sollten gerade junge Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit am 7. Juni 2009 nutzen, die Europäische Union mit ihrer Stimme zu prägen. Denn im europäischen Parlament sitzen unsere Vertreter, die für unsere Interessen in Europa streiten. Interessen wie mehr Bürgerrechte, ein richtiges Bewusstsein für Umweltschutz.
Der richtige Weg zu einem gerechteren Europa sei der Vertrag von Lissabon. Die JuLis begrüßen diesen Vertrag, da er ein transparenteres und unkomplizierteres Europa schafft.
Dennoch mahnen die jungen Liberalen, dass eine bessere und vereinfachte Kommunikation dieses umfassenden zwischenstaatlichen Vertrages unbedingt notwendig ist. Der Vertrag von Lissabon beinhaltet unter anderem, die weit gehende Gleichstellung des Europäischen Parlamentes mit dem Ministerrat. Dies sei, so Alexander Plahr, ein großer Schritt in Richtung mehr Demokratie. Zudem wird ein Kompetenzkatalog geschaffen, der klar regelt, wer für was verantwortlich ist. Eine weitere wichtige Entwicklung ist die Einführung eines Bürgerbegehrens auf der europäischen Ebene.
Alexander Plahr ist 29 Jahre alt und kommt aus Neuss. Er ist überzeugter Europäer und glaubt an eine vertiefte und demokratische Europäische Union. Alexander möchte ein Europa, das nicht länger den politischen Eliten, sondern den Bürgern gehört. Ein Europa, das transparent, verantwortlich und handlungsfähig ist. Als überzeugter Liberaler sind für Alexander Freiheit und Verantwortung zwei Seiten der gleichen Medaille. Dabei setzt er sich konsequent für das ein, wovon er überzeugt ist, auch wenn er dafür kämpfen muss.
Beruflich entwickelt Alexander Software für Apple Macintosh Computer. Wenn es darum geht, einmal abzuschalten, genießt er nichts mehr als einen kurzen Trip in mediterrane Gefilde und das Licht an der Südküste unseres Kontinents.25.04.2009
Für kostenloses Parken im Innenstadtbereich.
Für kostenloses Parken in der Innenstadt sprachen die JuLis sich jetzt mit einer Aktion aus. Jedes Auto, an dem ein Strafzettel zu finden war, bekam einen JuLi-Flyer zu dem Thema zusätzlich an die Windschutzscheibe. Motto: Mit uns wäre Ihnen das nicht passiert!
Nach anfänglichen Problemen mit den Politessen, die damit drohten an diesem Tag keine Strafzettel zu verteilen lief die Aktion super. Wobei wir uns fragten, ob man nicht nur mit Sachen drohen könne, die andere Leute nicht wollen...
Viele Flyer wurden wir los an diesem Vormittag. Der ein oder andere hat wahrscheinlich sogar über seinen Strafzettel, bzw. über den beiliegenden Flyer, lachen müssen.
Fazit: Wir hatten Spaß bei der Aktion, verteilten Flyer und ließen den Tag gemeinsam in einer Dönerbude ausklingen.
17.04.2009
Tierschutz ist Politik
Die Neusser Jungen Liberalen (JuLis) trafen sich im Neusser Tierheim in Bettikum mit der Vorsitzenden Uta Wegener. Ziel war es, eine Einrichtung zu besuchen, die sich aktiv für den Tierschutz in Neuss einsetzt.
Denn auch Tierschutz gehört zu den Aufgaben der Politik. Er ist essentieller Bestandteil des Umweltverständnisses der JuLis.
„Die Stadt Neuss unterstützt die Einrichtung mit 50.000 € pro Jahr, man muss sich dafür einsetzen, dass diese Arbeit mit mehr Geld unterstützt wird", so Malik Riaz Hai Naveed, Wahlkreiskandidat der FDP für die Neusser Furth.
JuLi-Bezirksvorsitzender der und FDP-Wahlkreiskandidat für die Innenstadt Felix Hemmer unterstreicht:
„Es ist eine herausragende Leistung, jährlich ca. 1400 Tiere aufzunehmen, sie zu pflegen und medizinisch zu versorgen. Und das alles mit gerade einmal 165.000 €".
Die JuLis freuen sich darüber hinaus, dass das Tierheim nicht nur Tiere pflegt, sondern auch Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in Neuss ist.